Wie setzt sich in Deutschland die Miete zusammen?

Die Miete ist für die meisten Menschen die größte monatliche Ausgabe. Doch was genau kommt eigentlich alles in die Miete? Neben der Kaltmiete (Jahresnettokaltmiete Definition), die an den Vermieter gezahlt wird, kommen noch weitere Kosten hinzu. Diese unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland und auch von Stadt zu Stadt.

Miete – was ist drin?

Viele Menschen wissen nicht, was genau in der Miete enthalten ist und welche Kosten auf sie zukommen. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Miete zusammenzurechnen.

Die Kaltmiete ist die Hauptkomponente der Miete. Zusätzlich kommen noch Nebenkosten hinzu. Dies sind die laufenden Kosten, die für das Gebäude anfallen und von den Mietern getragen werden müssen. Dazu gehören unter anderem Kosten für Wasser, Heizung, Grundsteuer, Allgemeinstrom, Abwasser, Müllbeseitigung etc. Die Höhe der Nebenkosten ist abhängig von der Größe des Gebäudes und der Anzahl der Mieter. Auch kann die Höhe der Nebenkosten, je nachdem welche Leistungen im Gebäude angeboten werden, variieren.

Kaltmiete

Die Kaltmiete ist die Hauptkomponente und der größte Teil der Gesamtmiete. Dies ist der Betrag für die Bereitstellung der Wohnung oder des Hauses, der unabhängig von den tatsächlich entstandenen Kosten zu zahlen ist. Die Kaltmiete wird im Mietvertrag vereinbart und wird monatlich gezahlt.

Die Höhe der Kaltmiete bemisst sich nach der Fläche, die der Mieter tatsächlich für seine Wohnung oder sein Haus nutzen kann. Dazu gehören alle Räume, aber auch der Balkon oder die Terrasse und ggf. vorhandene Gemeinschaftsflächen. Die Angabe erfolgt in Quadratmeter (m²).

Der Vermieter ist bei der Festsetzung der Höhe der Kaltmiete nicht generell frei, er muss sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Diese richtet sich nach dem Wohnumfeld und den Ausstattungsmerkmalen des Hauses oder der Wohnung. Für Neubauten sind die Kaltmieten in der Regel höher als für Altbauwohnungen.

Nebenkosten

Die Nebenkosten werden in Deutschland zusätzlich zur Kaltmiete zur Finanzierung der Betriebskosten monatlich fällig. Sie beinhalten unter anderem die Kosten für Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Grundsteuer, Allgemeinstrom, ggf. ein Winterdienst, usw.

Viele Mieterinnen und Mieter sind bei der Nebenkostenabrechnung erstaunt, wie hoch diese tatsächlich ausfallen können. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass die Nebenkosten fast genauso hoch sind wie die Kaltmiete. Grund hierfür ist unter anderem, dass in den letzten Jahren die Energiekosten stark gestiegen sind (und noch weiter steigen werden). Hinzu kommt, dass manche Vermieter zusätzliche Kosten verrechnen, wie etwa für TV- oder Internetnutzung, Hausflurreinigung und Hausmeister.

Die Kosten für Heizung und Warmwasser werden ebenfalls monatlich im Voraus bezahlt, um die laufenden Kosten zu begleichen. Die Höhe dieser Vorauszahlung ist verbrauchsabhängig und wird jährlich neu berechnet. Zum Abschluss des Jahres erfolgt eine Endabrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch.

Die Nebenkosten können auf unterschiedliche Weise berechnet werden. Die häufigste Methode ist die Quadratmeter-Methode. Dabei wird ein bestimmter Betrag pro Quadratmeter Wohnfläche berechnet. Eine andere Methode ist die Personen-Methode. Hier wird ein bestimmter Betrag pro Person berechnet.

Fazit: Worauf Sie beim Abschluss eines Mietvertrages achten sollten

Wenn Sie einen Mietvertrag abschließen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, welche Zahlungen fällig werden. Die meisten Mietverträge sehen vor, dass die Miete monatlich im Voraus gezahlt wird. Es ist wichtig, dass Sie sich über die Höhe der Mietzahlungen im Klaren sind, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.

Die Nebenkosten machen einen großen Teil der monatlichen Mietzahlung aus und können je nach Wohnort variieren. In einigen Fällen sind Nebenkosten bereits in der Miete enthalten, in anderen müssen sie zusätzlich bezahlt werden. Auf jeden Fall sollten Sie vor dem Abschluss eines Mietvertrags genau überprüfen, welche Nebenkosten in welcher Höhe anfallen und ob sie im Mietpreis enthalten sind oder nicht. So können Sie sich besser auf die Gesamtkosten einstellen.

Energiegebühren, wie zum Beispiel Strom- oder Gasrechnungen, müssen oftmals vom Mieter selbst getragen werden. Die Höhe der Gebühren hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie dem Verbrauch oder der Größe der Wohnung oder des Hauses ab. Bevor Sie einen Mietvertrag abschließen, sollten Sie daher genau überprüfen, welche Energiegebühren anfallen und ob sie bereits in der Gesamtmiete enthalten sind oder nicht.

Bevor Sie einen Mietvertrag unterschreiben, sollten Sie ihn genau durchlesen und sich über alle Punkte informieren. Stellen Sie sicher, dass Sie mit allen Klauseln und Bedingungen einverstanden sind und fragen Sie den Vermieter nach Dingen, die Sie nicht verstehen. Unterschreiben Sie den Vertrag erst, wenn Sie absolut zufrieden sind.