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	<title>Wirtschaft Archive - Wirschaft, Kredite &amp; Finanzen</title>
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		<title>Insolvenzen: Langfristige Ursachen sollten nicht mit kurzfristigen Maßnahmen bekämpft werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 16:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitskräftemangel, gestiegene Personal- und Energiekosten, erhöhte Bauzinsen und Inflationssteigerungen stellen Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen, während die Insolvenzzahlen steigen. Eine befürchtete Insolvenzwelle wird jedoch nicht eintreten. Der VID appelliert an die Politik, kurzfristige Subventionsmaßnahmen zu überdenken, ein gründerfreundliches Umfeld zu schaffen und Insolvenz nicht als Stigma zu betrachten, sondern als einen Prozess der Freisetzung von Ressourcen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com/insolvenzen-langfristige-ursachen-sollten-nicht-mit-kurzfristigen-massnahmen-bekaempft-werden/">Insolvenzen: Langfristige Ursachen sollten nicht mit kurzfristigen Maßnahmen bekämpft werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com">Wirschaft, Kredite &amp; Finanzen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Arbeitskräftemangel, gestiegene Personal- und Energiekosten, erhöhte Bauzinsen und Inflationssteigerungen stellen Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen, während die Insolvenzzahlen steigen. Eine befürchtete Insolvenzwelle wird jedoch nicht eintreten. Der VID appelliert an die Politik, kurzfristige Subventionsmaßnahmen zu überdenken, ein gründerfreundliches Umfeld zu schaffen und Insolvenz nicht als Stigma zu betrachten, sondern als einen Prozess der Freisetzung von Ressourcen.</em></p>
<p>Nach einem langjährigen Rückgang, der während der<a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com/vom-notfallplan-zur-neuen-normalitaet-wie-das-homeoffice-die-arbeitswelt-veraendert/"> Coronapandemie</a> durch staatliche Finanzhilfen verstärkt wurde, steigen seit einigen Monaten die Unternehmensinsolvenzen wieder, und die Befürchtungen einer großen Insolvenzwelle nehmen zu. Die deutsche Wirtschaft steht nach wie vor vor vielen Herausforderungen, darunter Inflation und Ukrainekrieg. Maßnahmen wie der Industriestrompreis und die Aussetzung der Schuldenbremse zeigen, wie die Bundesregierung auf diese Herausforderungen reagiert. Die oft beschworene Gefahr einer Insolvenzwelle wird jedoch deutlich überschätzt.</p>
<p>Der aktuelle Anstieg der Insolvenzzahlen ist vor allem eine Normalisierung nach dem Auslaufen staatlicher Hilfen. Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbands der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID), erklärt: „Einen Anstieg, wie wir ihn Mitte der Nullerjahre gesehen haben, mit über 30.000 Insolvenzen pro Jahr, werden wir zukünftig nicht mehr sehen.“ Dies hat strukturelle Gründe, da das seit vielen Jahren rückläufige Gründungsverhalten in Deutschland direkt auf das Insolvenzgeschehen wirkt. In den ersten fünf Jahren nach Gründung besteht die höchste Insolvenzgefahr für Unternehmen. Niering betont, dass die Unternehmenslandschaft sich schon lange nicht mehr ausreichend erneuert. Dies wirkt sich negativ auf das Innovationspotential aus, und das komplizierte Vorschriftendickicht für Gründer verschärft die Situation.</p>
<p>Die aktuellen<a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com/kredit-nach-restschuldbefreiung/"> Insolvenzen</a> sind keine unmittelbare Reaktion auf das Ende staatlicher Stützungsmaßnahmen, sondern haben vor allem langfristige Ursachen. Unternehmen ohne Zukunftsaussichten und nicht mehr tragfähige Geschäftsmodelle sind betroffen. „Die Ursachen für die Insolvenz sind langfristig und können nicht mit kurzfristigen Finanzhilfen bekämpft werden“, so der VID-Vorsitzende. Er betont, dass der Ruf nach Hilfen verständlich ist, aber der Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung zeigen, wie wichtig es ist, Unternehmen ohne zukunftsfähige Geschäftskonzepte gezielt vom Markt zu nehmen. Der Insolvenzprozess schafft neue Kräfte und Ressourcen frei.</p>
<p>Der Berufsverband der Insolvenzverwalter und Sachwalter, VID, setzt sich für ein Umdenken im Umgang mit Finanzhilfen in Krisensituationen ein. Niering betont, dass politischer Attentismus langfristige Trends verursacht, die das Wirtschaftsgeschehen hemmen. Die Politik sollte nicht ausschließlich mit kurzfristigen Maßnahmen auf langfristige Ursachen reagieren, sondern vielmehr ein gründerfreundliches Umfeld schaffen und Insolvenz als ein wichtiges Instrument der Marktbereinigung und Allokation knapper Ressourcen verstehen.</p>
<p><em>Basierend auf einer Pressemitteilung von Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) vom 9.11.2023</em></p>
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		<title>ifo Institut: Laut Ökonomen verschlechterte wirtschaftspolitische Lage in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 16:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaftsexperten haben eine deutlich verschlechterte wirtschaftspolitische Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Vergleich zum Vorquartal festgestellt. Die Economic Experts Survey (EES), eine weltweite vierteljährliche Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik, zeigt Bewertungen von minus 16 Punkten für Deutschland und Österreich sowie minus 8 Punkten für die Schweiz auf einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wirtschaftsexperten haben eine deutlich verschlechterte wirtschaftspolitische Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Vergleich zum Vorquartal festgestellt. Die Economic Experts Survey (EES), eine weltweite vierteljährliche Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik, zeigt Bewertungen von minus 16 Punkten für Deutschland und Österreich sowie minus 8 Punkten für die Schweiz auf einer Skala von minus 100 bis plus 100. Diese Einschätzungen unterscheiden sich vom weltweiten Durchschnitt von plus 0,5 Punkten. Die Experten kritisieren in Deutschland, dass die Wirtschaftspolitik als planlos erscheint und zu wenig auf Marktmechanismen setzt, so ifo-Forscher Niklas Potrafke.</em></p>
<p>In Großbritannien sanken die Bewertungen sogar um 27 Punkte, in Italien um 21 Punkte und in Spanien nur um 2 Punkte. In Frankreich hingegen schätzten die örtlichen Experten die Wirtschaftspolitik leicht positiver ein, mit einem Plus von 1 Punkt.</p>
<p>In den USA waren die lokalen Experten mit einem Plus von 9 Punkten deutlich positiver gestimmt, während es in China nur plus 4 Punkte waren, im Vergleich zu Indien mit plus 34 Punkten. Japan schnitt dagegen mit minus 13 Punkten fast genauso schlecht ab wie Deutschland.</p>
<p>An der <a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com/bereits-jeder-fuenfte-nutzt-ki-fuer-bewerbungen/">Umfrage</a> vom 26. September bis 11. Oktober 2023 nahmen 1.541 Wirtschaftsexperten aus 128 Ländern teil. Weitere Informationen und detaillierte Ergebnisse finden sich hier: <a href="https://www.ifo.de/fakten/2023-11-10/economic-experts-survey-zuversicht-asien-und-afrika-skepsis-europa-und-amerika?pm" target="_new" rel="noopener">https://www.ifo.de/fakten/2023-11-10/economic-experts-survey-zuversicht-asien-und-afrika-skepsis-europa-und-amerika?pm</a></p>
<p><em>Basierend auf einer Pressemitteilung von ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. vom 10.11.2023</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com/ifo-institut-laut-oekonomen-verschlechterte-wirtschaftspolitische-lage-in-deutschland/">ifo Institut: Laut Ökonomen verschlechterte wirtschaftspolitische Lage in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaft-und-finanzen.com">Wirschaft, Kredite &amp; Finanzen</a>.</p>
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